Start mit positiver Bilanz in das
Jahr 2007
Berlin, 09.03.2007: "Der deutsche Außenhandel hat einen guten Start in das
Jahr 2007 hingelegt. Mit einem konstanten Zuwachs der Exporte und Importe
konnte er seinen Ruf als Konjunkturmotor der deutschen Wirtschaft weiterhin
unter Beweis stellen. Wir konnten unsere Ausfuhren in die EU gegenüber dem
Januar 2006 um 14,3 Prozent steigern. Allerdings hat sich der Wachstumskurs im
Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes
des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), in Berlin.
Ausfuhren steigen im Januar auf 77,5 Milliarden Euro
Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die neuesten Zahlen
zum deutschen Außenhandel für den Januar bekannt gegeben. Demnach konnte
Deutschland im Januar 2007 Waren im Wert von 77,5 Milliarden Euro ausführen.
Die Einfuhren lagen bei einem Warenwert von 61,4 Milliarden Euro. Damit lagen
die Ausfuhren um 13,4 Prozent und die Einfuhren um 9,6 Prozent höher als im
Januar 2006. In die Länder der EU wurden Waren im Wert von 50,6 Mrd. Euro
versandt und Waren im Wert von 39,1 Mrd. Euro bezogen. Auch die Ausfuhren in
Drittländer konnten um 11,9 Prozent gesteigert werden sowie die Einfuhren um
5,6 Prozent.
Faire
Wettbewerbsbedingungen
"Die Zahlen belegen ein weiterhin ordentliches Niveau
der deutschen Wirtschaft, die ihr Wachstum weiter steigern konnte. Die
interessantesten neuen Wachstumsmärkte werden allerdings außerhalb des
europäischen Binnenmarktes liegen. Deutsche Unternehmen werden in den
aufstrebenden Absatzmärkten zunehmend mit Fragen des geistigen Eigentums und
erzwungenen Technologietransfer konfrontiert. Die deutsche Wirtschaft wird ihre
Position nur dann ausbauen können, wenn die Politik für faire
Wettbewerbsbedingungen sorgt", so Börner abschließend.

Weiter zu Fördermittel
|